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Die Arp-Schnitger-Orgel der St. Pankratiuskirche in Hamburg-Neuenfelde

Orgel

Die Neuenfelder Orgel steht seit vielen Jahrzehnten im Blickpunkt organologischen Interesses. Nicht nur bei der Hamburger Orgeltagung 1925, sondern auch darüber hinaus wurde vor allem von Hans Henny Jahnn auf die Bedeutung der Schnitger-Orgeln hingewiesen. Von den historischen Orgeln der Region “Altes Land” gingen wesentliche Impulse für die sogenannte “Orgelbewegung”  aus, in der eine Rückbesinnung auf die Orgelkunst des 17. Jahrhunderts versucht wurde.

 

Oberwerk   Rückpositiv   Pedal  
Quintadena 16' S Quintadena 8' O Prinzipal 16' S
Prinzipal 8' S Gedackt 8' S Oktave 8' S
Rohrflöte 8' S Prinzipal 4' S Oktave 4' S
Oktave 4' S Blockflöte 4' S Flöte 4' S
Spitzflöte 4' S Quintflöte 3' K/ä Nachthorn 2' K/19
Nasat 3' S Oktave 2' K/ä Rauschpfeife II S/K
Oktave 2' S Sesquialtera II K/ä Mixtur V-VI O
Spielflöte 2' S Terzian II O Posaune 16' O
Rauschpfeife II S Sifflöte 1 1/2' K/ä Trompete 8' O
Mixtur V-VI O Scharff IV-V O Cornet 2' O
Zimbel III O Krummhorn 8' O    
Trompete 8' S/O        
Vox humana 8' B        

Klaviaturumfang: Manual C, D, E, F, G, A, B - c’’’   Pedal C, D, E - d’
Tremulant auf das ganze Werk, Manualschiebekoppel
Stimmung annähernd gleichstufig bei a = 469 Hz
sechs Keilbälge von Schnitger (z.Zt. nicht in Betrieb)

S = Schnitger 1688
K/ä = von Kemper 1926 eingestellte Pfeifen, teilweise älter als Schnitger (Scherer-Schule)
K/19 = Kemper, evtl. Pfeifenwerk aus dem 19. Jahrhundert
O = Ott 1938
B = von Beckerath 1951

 

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